Wir verwenden Cookies um dir die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen und unsere Inhalte zu verbessern. Einige Cookies sind technisch notwendig, andere helfen uns zu verstehen wie du die Seite nutzt. Du kannst deine Einstellungen jederzeit ändern. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und unserem Impressum.
Technisch erforderlich für die Grundfunktionen der Website. Kann nicht deaktiviert werden.
Hilft uns zu verstehen wie Besucher die Seite nutzen (z.B. Seitenaufrufe, Verweildauer).
Ermöglicht personalisierte Inhalte und Werbung. Aktuell nicht aktiv auf dieser Website.
Du weißt was du lernen willst – aber wie kommst du an den Gutschein? Wir erklären jeden Schritt. Von der Vorbereitung bis zur Kursanmeldung.
Auf einen Blick
Was du im Gespräch sagen musst damit der Sachbearbeiter Ja sagt – die Formulierungen die wirklich funktionieren. ↓
Viele Menschen scheitern nicht am Bildungsgutschein selbst – sondern daran, wie sie ins Gespräch gehen. Wer vorbereitet kommt, hat deutlich bessere Chancen.
Diese Anleitung zeigt dir genau, was du wann tun musst.
Überlege dir konkret, welchen Beruf du anstreben willst. „Ich möchte mich weiterbilden" reicht nicht. „Ich möchte als IT-Systemkaufmann arbeiten und brauche dafür eine IHK-Zertifizierung" – das überzeugt. Je klarer dein Ziel, desto höher die Chance auf den Gutschein.
Suche bereits vor dem Gespräch nach einem geeigneten Kurs – am besten über die MyNow der Bundesagentur für Arbeit. Notiere dir Anbieter, Kursdauer und Kosten. Das zeigt deinem Berater, dass du es ernst meinst.
ALG I? Dann bist du bei der Agentur für Arbeit richtig. ALG II oder Bürgergeld? Dann beim Jobcenter. Bitte beim Terminanfragen direkt sagen: „Ich möchte über einen Bildungsgutschein sprechen." Dann wirst du dem richtigen Berater zugeordnet.
Erkläre dein Berufsziel und warum die Weiterbildung dafür notwendig ist. Zeige, dass du dir bereits Anbieter angeschaut hast. Frage konkret nach einem Bildungsgutschein – nicht nur nach „Möglichkeiten". Dein Berater entscheidet, aber du kannst aktiv Einfluss nehmen.
Du bekommst den Gutschein – die Gültigkeitsdauer steht direkt drauf. Wähle einen AZAV-zertifizierten Anbieter. Du darfst selbst entscheiden – lass dich nicht drängen. Vergleiche mindestens zwei bis drei Anbieter.
Reiche den Gutschein beim Anbieter ein. Der Anbieter rechnet direkt mit der Agentur für Arbeit ab. Du zahlst nichts. Kurs starten – fertig.
Die Ablehnung kommt schriftlich. Das ist kein endgültiges Nein. Du hast mehrere Möglichkeiten:
Du hast einen Monat Zeit, schriftlich Widerspruch einzulegen. Begründe, warum die Weiterbildung für dein Berufsziel notwendig ist. Lass dir dabei helfen – von deiner Gewerkschaft, einem Sozialverband oder einem Anwalt.
Manchmal hilft es, das Berufsziel klarer zu formulieren und einen neuen Antrag zu stellen. Frage deinen Berater direkt: „Was müsste ich anders begründen, damit es klappt?"
Vielleicht passt ein anderer Förderweg besser zu deiner Situation – zum Beispiel das Aufstiegs-BAföG oder der AVGS für eine Orientierungsberatung.
„Ich möchte mich irgendwie weiterbilden" reicht nicht. Komm mit einem konkreten Berufsziel und einem Kursvorschlag. Das ist der häufigste Grund warum Anträge abgelehnt werden.
Die Gültigkeitsdauer steht auf deinem Gutschein – fang sofort mit der Anbietersuche an, nicht erst nach dem Gespräch.
Ohne AZAV-Zertifikat kein Gutschein. Prüfe das immer als erstes – bevor du lange Gespräche mit einem Anbieter führst.
Viele akzeptieren eine Ablehnung still. Das ist ein Fehler. Frag nach der genauen Begründung und leg Widerspruch ein. Die Erfolgsquote bei Widersprüchen ist höher als die meisten denken.
Rechtsgrundlagen
Was Antragsteller immer wieder falsch machen – und wie du es von Anfang an richtig angehst.
Einmal im Monat – die wichtigsten Infos zu Bildungsgutschein und Förderung. Kostenlos.
Einmal im Monat. Die wichtigsten Infos zu Förderung, Transfergesellschaften und deinen Rechten. Direkt ins Postfach. Kostenlos.
Jetzt kostenlos anmelden →Kein Spam. Abmeldung jederzeit möglich. Datenschutz