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IT-Fachkräfte werden überall gesucht – und viele IT-Umschulungen sind vollständig über den Bildungsgutschein finanzierbar. Wir erklären welche IT-Berufe förderfähig sind, was du mitbringen musst und wie du den Antrag stellst.
Auf einen Blick
Welche IT-Umschulung aktuell die besten Jobchancen bietet – und welche Agentur sofort ablehnt. ↓
Der Wechsel in die IT gilt als einer der chancenreichsten Quereinsteigerwege überhaupt. Kein anderer Sektor sucht so dringend Fachkräfte – laut Digitalverband Bitkom fehlten in Deutschland zuletzt rund 137.000 IT-Fachkräfte (Bitkom-Studie 2024), Tendenz strukturell hoch. Der Bildungsgutschein oder AVGS können den Weg dorthin kostenlos machen.
Förderfähig sind IT-Umschulungen zu staatlich anerkannten Berufen oder zu Qualifizierungen mit anerkannten Abschlüssen. Die wichtigsten Wege im Überblick:
Softwareentwicklung, Programmierung, Datenbankpflege. 2 Jahre Vollzeit, IHK-Abschluss. Einer der meistgeförderten IT-Berufe.
IT-Infrastruktur, Netzwerke, Server-Administration. 2 Jahre Vollzeit, IHK-Abschluss. Laut Bundesagentur für Arbeit der am stärksten nachgefragte IT-Umschulungsberuf.
Kaufmännisch-technische Kombination. IT-Projekte steuern, Prozesse digitalisieren. IHK-Abschluss, 2 Jahre.
Kürzere Qualifizierungen (ca. 2–4 Monate) – ideal für den AVGS. Kein IHK-Abschluss, aber anerkannte Marktzertifikate.
IT-Gehälter gehören zu den attraktivsten nach einer geförderten Umschulung. Diese Richtwerte gelten für Berufseinsteiger nach Abschluss (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025):
Einstiegsgehälter für Berufseinsteiger nach Umschulung. Mediangehalt aller Beschäftigten (erfahren) laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025. Das tatsächliche Gehalt hängt von Region, Betrieb und Berufserfahrung ab.
Für IT-Qualifizierungen gibt es zwei Förderwege. Welcher zu dir passt, hängt vor allem von der gewünschten Kursdauer ab:
Die Agentur muss die IT-Umschulung als „notwendig und zweckmäßig" einstufen. So bereitest du das Gespräch vor:
Für die meisten Umschulungen reichen grundlegende PC-Kenntnisse aus – technisches Vorwissen ist nicht zwingend erforderlich. Fachinformatiker-Umschulungen sind anspruchsvoll: Ein Selbsttest mit kostenlosen Online-Kursen (z.B. auf Codecademy oder freeCodeCamp) hilft dir herauszufinden ob du den Einstieg schaffst. Für kürzere AVGS-Maßnahmen wie SAP-Grundlagen oder MS Office sind meist keine Vorkenntnisse nötig.
Das hängt vom Beruf ab. Fachinformatiker-Umschulungen (Anwendungsentwicklung oder Systemintegration) dauern 2 Jahre Vollzeit – kürzer als die reguläre 3-jährige Ausbildung. Kürzere IT-Zertifizierungen über den AVGS dauern wenige Wochen bis 3 Monate. SAP-Kurse typischerweise 2–4 Monate.
Ja – viele IT-Umschulungen werden inzwischen vollständig oder hybrid online angeboten, auch mit Bildungsgutschein. Wichtig: Der Träger muss AZAV-zertifiziert sein, und die Agentur für Arbeit muss das Online-Format für die Maßnahme akzeptiert haben. Frag beim Anbieter explizit nach der Zertifizierung für das jeweilige Format.
Ja – wer Arbeitslosengeld I bezieht, erhält es während einer geförderten Umschulung in der Regel weiter. Zusätzlich gibt es bei abschlussorientierten Maßnahmen 150 € Weiterbildungsgeld pro Monat. Jobcenter-Kunden sprechen die Förderung seit 2025 mit der Agentur für Arbeit ab, die den Bildungsgutschein ausstellt.
Leg Widerspruch ein. Bereite das Folgegespräch mit konkreten Stellenangeboten aus deiner Region vor und nenn Arbeitgeber die aktiv IT-Fachkräfte suchen. Der IT-Fachkräftemangel ist gut dokumentiert – nutze das als Argument. Oft hilft auch eine erneute Beratung direkt beim AZAV-zertifizierten Bildungsträger, der das Gespräch mit der Agentur kennt.
Nein – es gibt keine gesetzliche Altersgrenze. IT-Umschulungen werden auch mit 40, 50 oder 55 Jahren gefördert. Entscheidend ist die Arbeitsmarktprognose, nicht das Alter. Die Agentur für Arbeit fördert ältere Bewerber sogar gezielt, weil IT-Betriebe erfahrene Quereinsteiger schätzen.
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