Deine Datenschutz-Einstellungen

Wir verwenden Cookies um dir die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen und unsere Inhalte zu verbessern. Einige Cookies sind technisch notwendig, andere helfen uns zu verstehen wie du die Seite nutzt. Du kannst deine Einstellungen jederzeit ändern. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und unserem Impressum.

✅ Notwendig

Technisch erforderlich für die Grundfunktionen der Website. Kann nicht deaktiviert werden.

📊 Analyse

Hilft uns zu verstehen wie Besucher die Seite nutzen (z.B. Seitenaufrufe, Verweildauer).

🎯 Marketing

Ermöglicht personalisierte Inhalte und Werbung. Aktuell nicht aktiv auf dieser Website.

Transfergesellschaften im Vergleich – worauf du achten musst

Nicht jede Transfergesellschaft ist gleich gut. Wir zeigen dir worauf es bei der Auswahl ankommt – und welche Warnsignale du kennen solltest.

Auf einen Blick

  • TG vs. Abfindung ist keine Entweder-oder-Entscheidung – Sprinter-Prämie ermöglicht beides.
  • Abfindung wird sofort besteuert – T-KUG unterliegt nur dem Progressionsvorbehalt (oft deutlich günstiger).
  • Wer unter 50 ist und gute Jobchancen hat, fährt oft mit der Abfindung besser – wer mehr Orientierungszeit braucht mit der TG.

Die Rechnung die zeigt was du netto wirklich bekommst – TG vs. Abfindung direkt verglichen. ↓

Dein Arbeitgeber hat eine Transfergesellschaft ausgewählt – aber hast du ein Mitspracherecht? Und wie erkennst du ob der Anbieter wirklich gut ist?

In der Realität haben Arbeitnehmer selten die Wahl des Anbieters. Aber du kannst einschätzen was du von deiner Transfergesellschaft erwarten kannst – und gezielt nachfragen.

Was macht eine gute Transfergesellschaft aus?

👤

Persönlicher Berater

Du bekommst einen festen Ansprechpartner – nicht wechselnde Gesichter. Kontinuität ist entscheidend für eine erfolgreiche Begleitung.

📋

Klarer Entwicklungsplan

Schon im Erstgespräch wird ein individueller Plan erstellt. Nicht generisch für alle – sondern auf deine Situation zugeschnitten.

🎓

Echtes Weiterbildungsangebot

Nicht nur Bewerbungstraining – sondern echte Qualifizierung. Kurse, Zertifikate, Sprachkurse. Und Unterstützung bei der Beantragung eines Bildungsgutscheins.

🤝

Arbeitgebernetzwerk

Gute Transfergesellschaften haben aktive Kontakte zu Unternehmen in der Region. Sie vermitteln – nicht nur beraten.

Nachweisbare Vermittlungsquote

Frag direkt: Wie viele Teilnehmer haben in den letzten 12 Monaten einen Job gefunden? Seriöse Anbieter nennen diese Zahl.

📍

Regionale Präsenz

Ein Büro in deiner Region ist wichtig – für persönliche Gespräche, Präsenzveranstaltungen und lokale Arbeitgeberkontakte.

Warnsignale – diese Zeichen sollten dich aufhorchen lassen

Anbieter in Deutschland finden

Transfergesellschaften sind in der Regel keine frei wählbaren Dienstleister – sie werden vom Arbeitgeber im Sozialplan festgelegt. Wer dennoch einen Überblick über zugelassene Träger im Beschäftigtentransfer sucht, findet eine aktuelle Liste beim Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer (BVTB):

BVTB – Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer: Der BVTB ist der offizielle Dachverband der Transfergesellschaften in Deutschland und listet zugelassene Mitgliedsträger. → bvtb.de

Daneben gibt es viele regionale Träger – oft mit besserem Kenntnis des lokalen Arbeitsmarkts als bundesweite Anbieter.

Für Brandenburg und Berlin: Regionale Träger kennen den lokalen Arbeitsmarkt oft besser als bundesweite Anbieter. Frag gezielt nach regionalen Referenzen und Vermittlungserfolgen in deiner Region.

Habe ich Einfluss auf die Wahl der Transfergesellschaft?

In den meisten Fällen nein – die Transfergesellschaft wird vom Arbeitgeber im Sozialplan festgelegt, meist nach Verhandlung mit dem Betriebsrat. Du kannst aber:

Tipp: Unterschreibe den Vertrag mit der Transfergesellschaft erst nachdem du das Erstgespräch geführt hast – wenn das möglich ist. So bekommst du ein Gefühl ob der Anbieter zu dir passt.

Häufige Fragen zu Transfergesellschaften im Vergleich

Kann ich die Transfergesellschaft wechseln wenn ich unzufrieden bin?

In der Regel nein – du bist vertraglich an die Transfergesellschaft gebunden die im Sozialplan vorgesehen ist. Bei schwerwiegenden Problemen kannst du dich an den Betriebsrat wenden oder rechtliche Beratung einholen.

Was kostet mich die Transfergesellschaft?

Nichts – die Kosten trägt der Arbeitgeber (Restkosten nach Abzug des T-KUG der Bundesagentur für Arbeit). Du zahlst keinen eigenen Beitrag.

Gibt es Qualitätsstandards für Transfergesellschaften?

Ja – Transfergesellschaften müssen nach § 111 SGB III zugelassen sein. Darüber hinaus gibt es freiwillige Qualitätszertifizierungen. Frag nach der Zulassung und nach Zertifikaten.

Wie erkenne ich ob die Transfergesellschaft wirklich hilft oder nur verwaltet?

Frag nach der Vermittlungsquote, nach konkreten Weiterbildungsangeboten und nach dem Verhältnis Berater zu Teilnehmer. Mehr als 50 Teilnehmer pro Berater ist ein Warnsignal.

Keine wichtige Änderung verpassen.

Einmal im Monat – die wichtigsten Infos zu Transfergesellschaft und Förderung. Kostenlos.

Zum Newsletter →
Alle Themen rund um Transfergesellschaften
Alternativ: individuelle Förderung nutzen
Sven Schultz – Herausgeber transfermonitor.de
Sven Schultz
Herausgeber & Chefredakteur  ·  LinkedIn

Erfahrung in beruflicher Qualifizierung und Arbeitsmarktförderung. Zusammenarbeit mit Reha-Kostenträgern (Deutsche Rentenversicherung, Krankenkassen), Aufbau von Qualifizierungsprozessen für KMU, seit 2025 im FbW- und AVGS-System tätig. Regional vernetzt mit Agenturen für Arbeit und Jobcentern in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Mehr über die Redaktion →

Newsletter

Keine wichtige Änderung verpassen.

Einmal im Monat. Die wichtigsten Infos zu Förderung, Transfergesellschaften und deinen Rechten. Direkt ins Postfach. Kostenlos.

Jetzt kostenlos anmelden →

Kein Spam. Abmeldung jederzeit möglich. Datenschutz