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Transferkurzarbeitergeld Rechner 2026 – T-KUG berechnen

Wie viel Transferkurzarbeitergeld bekommst du konkret? Gib dein Bruttogehalt ein – der Rechner zeigt dir sofort dein T-KUG, inklusive typischer Arbeitgeber-Aufstockung. Kostenlos, ohne Anmeldung.

🧮 Transferkurzarbeitergeld berechnen
T-KUG netto / Monat
60 % vom paus. Netto
Mit Aufstockung 70 %
typisch im Sozialplan
Mit Aufstockung 80 %
großzügige Regelung

Näherungswert nach § 111 SGB III, Steuerklasse I/IV. Für verbindliche Zahlen: Transfergesellschaft oder Bundesagentur für Arbeit befragen.

Wie funktioniert die Berechnung?

Das Transferkurzarbeitergeld wird nicht auf dein tatsächliches Nettogehalt berechnet – sondern auf ein pauschaliertes Nettoentgelt, das die Bundesagentur für Arbeit anhand von Tabellen ermittelt. Diese Tabellen berücksichtigen dein Bruttogehalt und deine Steuerklasse, vereinfachen aber die Berechnung gegenüber dem echten Nettogehalt.

Der Rechner oben arbeitet mit Näherungswerten auf Basis von Steuerklasse I/IV – die häufigste Kombination. Wer in Steuerklasse III ist, bekommt etwas mehr; wer in V ist, etwas weniger.

Formel vereinfacht: Bruttogehalt × pauschalisierter Nettofaktor × Leistungssatz (60 % oder 67 %) = T-KUG. Der Nettofaktor liegt je nach Brutto zwischen ca. 61 % und 82 %.

Beispieltabelle – T-KUG 2026

Brutto T-KUG 60 %
ohne Kinder
T-KUG 67 %
mit Kind
Aufstockung 75 %
typisch Sozialplan
Aufstockung 80 %
großzügig
1.500 €ca. 702 €ca. 784 €ca. 878 €ca. 936 €
2.000 €ca. 888 €ca. 992 €ca. 1.110 €ca. 1.184 €
2.500 €ca. 1.065 €ca. 1.189 €ca. 1.313 €ca. 1.420 €
3.000 €ca. 1.224 €ca. 1.367 €ca. 1.530 €ca. 1.632 €
4.000 €ca. 1.560 €ca. 1.742 €ca. 1.950 €ca. 2.080 €
5.000 €ca. 1.890 €ca. 2.110 €ca. 2.363 €ca. 2.520 €
6.000 €ca. 2.196 €ca. 2.452 €ca. 2.745 €ca. 2.928 €

Was beeinflusst die Höhe des T-KUG?

Drei Faktoren bestimmen dein konkretes Transferkurzarbeitergeld:

Was der Rechner nicht berücksichtigt: Arbeitgeber-Aufstockungen sind freiwillig und im Sozialplan geregelt. Schau in deinen Sozialplan – dort steht ob und auf wie viel Prozent aufgestockt wird. Die 70–80 % im Rechner sind typische Werte, kein Rechtsanspruch.

Häufige Fragen zum Transferkurzarbeitergeld Rechner

Warum ist das T-KUG weniger als mein normales Nettogehalt?

Das Transferkurzarbeitergeld basiert auf dem pauschalierten Nettoentgelt – ein vereinfachter Wert den die Bundesagentur für Arbeit berechnet. Dieser liegt meist etwas unter dem echten Nettogehalt. Die meisten Arbeitgeber stocken deshalb im Sozialplan auf 70–80 % auf.

Ist das T-KUG steuerpflichtig?

Das T-KUG selbst ist steuerfrei – unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet: Es erhöht rechnerisch deinen Steuersatz für andere Einkünfte im selben Jahr. Wenn du im Jahr des Wechsels noch mehrere Monate reguläres Gehalt bezogen hast, kann das zu einer Steuernachzahlung führen.

Was passiert wenn ich in Steuerklasse III bin?

Du bekommst etwas mehr T-KUG als der Rechner anzeigt – weil das pauschalierte Nettoentgelt in Steuerklasse III höher ist. Deine Transfergesellschaft berechnet den genauen Wert anhand der offiziellen BA-Tabellen.

Zählen die Monate in der Transfergesellschaft für das spätere ALG I?

Ja. Die Zeit in der Transfergesellschaft gilt als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und zählt für die ALG-I-Anwartschaft. Das hat keinen negativen Einfluss auf die Höhe deines späteren Arbeitslosengeldes.

Kann der Arbeitgeber auch unter 60 % zahlen?

Nein. Die 60 % (bzw. 67 % mit Kind) sind gesetzlich garantiert und werden von der Bundesagentur für Arbeit erstattet. Arbeitgeber können nur aufstocken – nicht kürzen.

Sven Schultz – Herausgeber transfermonitor.de
Sven Schultz
Herausgeber & Chefredakteur  ·  LinkedIn

Erfahrung in beruflicher Qualifizierung und Arbeitsmarktförderung. Zusammenarbeit mit Reha-Kostenträgern (Deutsche Rentenversicherung, Krankenkassen), Aufbau von Qualifizierungsprozessen für KMU, seit 2025 im FbW- und AVGS-System tätig. Regional vernetzt mit Agenturen für Arbeit und Jobcentern in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Mehr über die Redaktion →

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